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Stadt·ensemble

Paroli!

Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal


Augusto Boal hat das Theater der Unterdrückten erfunden. Das ist eine Art Übung mit Theater·spielen. Die Schauspieler*innen und die Zuschauer*innen sind in einem geschützten Raum. Das heißt: Niemand lacht über die anderen. Alle können offen sein. Niemand erzählt etwas weiter. Zusammen probieren die Schauspieler*innen und Zuschauer*innen schwierige Situationen aus. Zum Beispiel: Eine Person ist gemein zu einer anderen Person. Ich stehe daneben. Was tue ich?
Das Stadtensemble bringt diese Idee in die Schulen. Sie nennen es: Paroli!

Bei Paroli geht es darum, wie Menschen heute miteinander umgehen. Oft ist der Umgang nicht sehr freundlich. Menschen sehen Diskriminierung und wissen nicht, was sie tun sollen. Manchmal sagen sie dann gar nichts. Und manchmal reagieren sie mit Gewalt. Es ist nicht leicht, die richtigen Worte zu finden.

Das Stadtensemble möchte mit dem Publikum ausprobieren: Was kann ich antworten? Wie kann ich reagieren? Welche Möglichkeiten gibt es?

Zwei weibliche Personen und eine männliche Person stehen zusammen. Die weibliche Person auf der linken Seite trägt ein Kopftuch, eine Brille und ein weißes T-Shirt. Sie zeigt mit dem Zeigefinger auf die weibliche Person vor ihr. Die weibliche Person rechts im Bild ist mit den Rücken zum Fotografen gedreht. Sie hat rote lange Haare, die zu einen Zopf gebunden sind. Sie macht in der linken Hand eine Faust vor der Brust. Mit der rechten Hand macht sie auch eine Faust und streckt sie der männlichen Person entgegen. Die männliche Person in der Mitte hat kurze braune Haare, einen Bart und trägt ein graues T-Shirt. Er macht mit dem Arm eine abwehrende Haltung.